will ich seit dem gestrigen Tag mal wieder sein.
Vor ca. 5 Jahren wagte ich es bereits schon einmal und diesmal durch Freunde inspiriert, wagte ich erneut den Sprung aus einem Flugzeug:
So sah unser Transportmittel aus, welches mich innerhalb von gut 20min auf über 4000m Höhe bringen sollte. Das der Kabinenraum dabei nicht annähernd mit der Holzklasse der Lufthansa vergleichbar ist, versteht sich von selbst.
Doch zunächst hieß es ankleiden:
Das Gurtzeug wurde gut verzurrt und da ich bereits zweifacher Papa bin und damit die Familienplanung abgeschlossen sein dürfte, wurde besonders im Schrittbereich nicht zimperhaft mit dem Gurt umgesprungen-schließlich wollte ich auch heile wieder landen.
Vor Kraft strotzend und wirklich ohne Angst (ich wusste ja, auf was ich mich da einlasse) begaben wir uns zum Flieger, um den Weg in den tollen blauen Himmel anzutreten.
4000m-hm wie hoch ist das denn eigentlich? Zur besseren Vorstellung, so sieht vom Erdboden unser Flieger in der Absprunghöhe aus:
-wir sind das kleine Ding in der Bildmitte
und aus dem Flieger betrachtet sieht die Landezone so aus:
Der Freie Fall, welcher die ersten 2500m darstellt, endet nach ca. 50 Sec. mit der Schirmöffnung. Dies kann man vom Boden aus bereits sehen, aber auch hören-das Entfalten des Schirmes gibt ein doch lautes Rauschen von sich.
Und so hängt man dann noch gut 2 Min an seinem Tandemmaster und gleitet gen Erdboden. Dabei durfte ich auch die Steuerung des Schirmes mal übernehmen und ein paar Kurfen fliegen. Einfach toll, man ist ganz allein, es ist völlig still, grenzenlose Freiheit.
Die Landung wird während der Vorbereitung als das “schwierigste” bei der ganzen Aktion umschrieben. Aber man muss sich nur an ein paar Grundregeln halten und man wird ganz sanft auf dem Popo landen:
Ein Problem hatten wir alle allerdings gemeinsam:
Nach der Landung, wollte einfach dieses Dauergrinsen aus unseren Gesichtern nicht mehr weichen: